Deutliche Steigerung zum Vorjahr gezeigt
Nachwuchs-Volleyball: U20 des VC 97 Staßfurt landete beim A-Finale auf Platz vier.
(Quelle: Staßfurter Volksstimme vom 26.02.2025)
Einen großen spielerischen Satz nach vorn haben die U20-Volleyballerinnen des VC 97 Staßfurt gemacht. Standen sie im vergangenen Jahr auch schon im A-Finale, reichte es dort nur zu Rang neun. Bei der diesjährigen Austragung in Schönebeck sicherte sich das Team Platz vier. Gegen den Oschersleber SC holte sich Staßfurt in Gruppe B einen ungefährdeten 2:0-Erfolg. „Das war ein bekannter Gegner aus der Landesliga. Diese Erfahrungen haben wir uns zum Vorteil gemacht“, erklärte Spielerin Emilia Lingott. Durch den Erfolg war auch so gut wie klar, dass Staßfurt ins Halbfinale einziehen würde. Gegen die Dessau Volleys agierte der VC 97 mit der gleichen Aufstellung wie gegen Oschersleben. Der Gegner erwies sich aber als zu stark. „Im ersten Satz konnten wir gut mithalten, doch die Unterschiede wurden später deutlich sichtbar“, so Lingott. Im zweiten Satz legte Dessau eine Aufschlagserie hin. Der Rückstand war dann nicht mehr aufzuholen – 0:2.

Die U20 des VC97 landete auf dem vierten Platz.
Als Zweiter der Gruppe B ging es im Halbfinale gegen den Sieger der Gruppe A – USV Halle. Dabei agierten die Spielerinnen, die vorher weniger zum Zuge kamen. „Wir haben 0:2 verloren, konnten uns nie herankämpfen. Es herrschte keine gute Stimmung auf dem Feld.“Auch wenn der Finaleinzug nicht gelang, lag der gesamte Fokus auf dem Spiel um Platz drei gegen den SV Pädagogik Schönebeck. Staßfurt spielte wieder mit der Stammformation. „Es lief erstaunlich gut. Die Stimmung war deutlich besser und wir bekamen von vier Vereinskollegen Unterstützung von außen“, freute sich Lingott. Auch wenn Satz eins verloren ging, konnte Schönebeck unter Druck gesetzt werden (23:25). Eine Aufschlagserie des SVP im zweiten Satz beendete jedoch alle Hoffnungen auf eine Medaille (7:25).„Wir waren mit dem Spielerischen dennoch zufrieden. Viele andere spielen im Landeskader oder der Landesoberliga. Wir haben uns also teuer verkauft“, fiel das Fazit von Lingott positiv aus.



