Licht und Schatten bei U18
Die männliche und weibliche Nachwuchs-Mannschaft des VC 97 Staßfurt war im Einsatz. Die Jungen gewannen eines von drei Spielen. Für die Mädchen gab es Sieg, Remis und Niederlage.
(Quelle: Staßfurter Volksstimme vom 16.01.2025)
Für die U18-Volleyballer des VC 97 Staßfurt stand in der Zwischenrunde der Staffel C der bislang weiteste Auswärtsspieltag der Saison an. Nach einer 90-minütigen Anreise nach Zeitz erwarteten die Spieler drei Begegnungen – mit Höhen und Tiefen. Im ersten Spiel traf das Team auf den Ligaprimus Burger VC. Trotz einer 0:2-Niederlage (20:25, 20:25) konnte Staßfurt den Favoriten so stark fordern wie noch nie zuvor und zeigte eine kämpferische Leistung.
Die Staßfurter U18-Mannschaft um Frederik Ebers, Lieven Hamann, Jannes Hempel, Rajan Haidu, Leon Föckler, Quint Henninger (h.v.l.), sowie Franz Gbur, Jakob
Goldschmidt und Moritz Rahm (v.v.l.) standen in Zeitz am Netz und kamen mit einem Sieg zurück.
Das zweite Spiel gegen die Gastgeber von Motor Zeitz verlief weniger erfolgreich. Eine Leistung zum Vergessen und ein klarer Rückschlag für die Mannschaft. Doch anstatt den Kopf hängenzulassen, bewiesen die Jungs im letzten Spiel Charakter – 0:2 (23:25, 18:25). Mit dem sprichwörtlichen Druck auf den Reset-Knopf präsentierte sich der VC97 im abschließenden Match gegen Chemie Zeitz wie ausgewechselt. Eine geschlossene Teamleistung führte zu einem verdienten 2:0 (25:22, 25:23)-Sieg und einem versöhnlichen Abschluss des Spieltags. Besonders erfreulich: Rajan Haidu feierte sein Debüt und überzeugte bei seinem ersten Einsatz mit einer ordentlichen Leistung. Nach diesem emotionalen Wechselbad der Gefühle bleibt die Erkenntnis, dass das Team nicht nur Rückschläge verkraften, sondern auch stark darauf reagieren kann. Ein Auftritt, der Zuversicht für die kommenden Aufgaben gibt.
Am vergangenen zweiten Spieltag der Zwischenrunde, Gruppe D, musste die weibliche U18 des VC 97 Staßfurt in ungewohnter Besetzung antreten, da viele Stammspielerinnen fehlten. Trotz dieser Herausforderung zeigten die Staßfurterinnen eine kämpferische Leistung.
Abstimmungsprobleme
Das erste Spiel gegen den MSV Magdeburg ging mit 0:2 (17:25, 19:25) verloren. „Wir konnten zwar phasenweise gut herankommen, haben aber immer wieder nachgelassen“, erklärte Spielerinnen Emilia Lingott. Abstimmungsprobleme und fehlendes Zusammenspiel machten es schwierig: „Es war einfach ein Durcheinander, weil wir so noch nie zusammengespielt haben.“ Trotz aller Bemühungen reichte es nicht für einen Sieg. Gegen den USV Halle (1:1) zeigten die Staßfurterinnen im zweiten Satz (25:6) eine deutliche Steigerung. „Im ersten Satz war Halle einfach sicherer, vor allem mit ihren Aufschlägen“, sagte Lingott.
Doch im zweiten Satz wendete sich das Blatt: „Wir haben mit einer Aufschlagserie gepunktet und uns viel besser bewegt. Da hat das Spielen richtig Spaß gemacht.“ Das letzte Duell gegen Braunsbedra war ein packendes Kopf-an- Kopf-Rennen. „Es war anstrengend, aber wir hatten auch richtig gute Spielzüge und Angriffe“, berichtet Lingott. Trotz vieler eigener Fehler behielt das Team die Nerven und gewann knapp mit 27:25 und 25:23. „Für uns war der Spieltag erfolgreich, gerade weil wir in dieser Konstellation noch nie zusammen gespielt haben“, fasste Lingott zusammen. VC 97 Staßfurt: Nelly Sandau, Erika Ebers, Daria Keller, Stela Hadju, Emilia Lingott, Anne Witzki



